Blitzer auf der B247 in Gieboldehausen – Abschnitt 50 – Richtung Gieboldehausen
- Tempolimit
- 60 km/h außerorts
- Messgerät
- PoliScan Fm1 Blitzeranhänger
- Richtung
- Gieboldehausen Abschnitt 50

Ein Anhörungsbogen nach einer Messung auf der B247 bei Gieboldehausen? Dann drohen Bußgeld, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot. Hier überwacht ein Blitzeranhänger im Bereich Abschnitt 50 in Fahrtrichtung Gieboldehausen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h außerorts. Zum Einsatz kommt das Messgerät PoliScan FM1. Zuständig für das Bußgeldverfahren ist der Landkreis Osterode am Harz.
Auf der B247 bei Gieboldehausen geblitzt?
Laden Sie ein Foto Ihres Anhörungsbogens oder Bußgeldbescheids hoch. Laut einer Studie sind 56% der Bescheide fehlerhaft! Unser Blitzer-Experte prüft die Messung kostenlos und unverbindlich.
Schreiben hochladenBußgeld und Punkte bei Tempo 60 auf der B247
| Zu schnell | Bußgeld | PunkteP | FahrverbotFV |
|---|---|---|---|
| 1–10 km/h | 20 € | - | - |
| 11–15 km/h | 40 € | - | - |
| 16–20 km/h | 60 € | - | - |
| 21–25 km/h | 100 € | 1 | - |
| 26–30 km/h | 150 € | 1 | 1 Monat*1 M.* |
| 31–40 km/h | 200 € | 1 | 1 Monat*1 M.* |
| 41–50 km/h | 320 € | 2 | 1 Monat1 M. |
| 51–60 km/h | 480 € | 2 | 1 Monat1 M. |
| 61–70 km/h | 600 € | 2 | 2 Monate2 M. |
| über 70 km/h | 700 € | 2 | 3 Monate3 M. |
Punkte*WiederholungstäterFahrverbot
Außerorts droht ein Fahrverbot ab 41 km/h zu viel, bei Wiederholung schon ab 26 km/h. Umso wichtiger ist, dass Messung, Beschilderung und Fahrzeugzuordnung einer genauen Prüfung standhalten. Wer an dieser Messstelle einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten hat, sollte die Messung deshalb fachkundig überprüfen lassen.
Post vom Landkreis Osterode am Harz?
Laden Sie ein Foto Ihres Anhörungsbogens oder Bußgeldbescheids hoch. Unser Blitzer-Experte prüft, ob die Messung mit dem PoliScan FM1 korrekt war, kostenlos und unverbindlich.
Schreiben hochladenSo funktioniert das Messgerät PoliScan FM1
Das Messgerät PoliScan FM1 arbeitet mit Lasertechnik nach dem sogenannten LiDAR-Prinzip. Das Gerät sendet sehr kurze Infrarot-Laserimpulse aus, die von vorbeifahrenden Fahrzeugen reflektiert werden. Aus der Laufzeit der zurückkehrenden Signale ermittelt das System fortlaufend Entfernung und Position jedes Fahrzeugs im Messbereich.
Aus vielen aufeinanderfolgenden Einzelmessungen berechnet die Software die Geschwindigkeit. Interne Plausibilitätsprüfungen sollen widersprüchliche Messverläufe aussortieren. Weil das Gerät mehrere Fahrzeuge und Fahrstreifen gleichzeitig verfolgt, entscheidet am Ende ein eingeblendeter Auswerterahmen auf dem Messfoto darüber, welchem Fahrzeug der Messwert zugeordnet wird.
Im Blitzeranhänger steckt das Gerät in einem geschlossenen Gehäuse und kann dort über Tage oder Wochen autark messen.
Diese Messfehler beim PoliScan FM1 können einen Einspruch erfolgreich machen
- Fahrzeugzuordnung und AuswerterahmenDer wichtigste Angriffspunkt ist die Zuordnung. Bei einer Frontmessung muss der Auswerterahmen nach den Vorgaben des Herstellers bestimmte Fahrzeugmerkmale erfassen. Liegt er an einer unzulässigen Position oder ragen Teile eines weiteren Fahrzeugs gleicher Fahrtrichtung hinein, kann die Aufnahme gegen die Auswertekriterien verstoßen. Gerade auf der B247 bei Gieboldehausen mit Überholvorgängen, Lkw-Verkehr und dicht auffahrenden Fahrzeugen sollte das genau geprüft werden.
- Zulässiger MessbereichDie Geschwindigkeit muss innerhalb des Entfernungsbereichs ermittelt werden, der für die jeweilige Geräteversion zugelassen ist. Gibt es Anhaltspunkte, dass die Messwertbildung außerhalb dieses Bereichs stattfand, ist zu klären, ob die Messung noch den technischen Anforderungen entspricht.
- Softwareversion und FalldateiDie verwendete Software muss für die konkrete Gerätekonfiguration zugelassen sein. Außerdem lohnt der Abgleich der digitalen Falldatei mit dem Messprotokoll: Stimmen Gerätenummer, Messzeit und Messwert nicht überein, muss die Ursache geklärt werden.
- FahreridentifizierungAuch wenn die Messung stimmt: Die Behörde muss nachweisen, wer gefahren ist. Ist das Gesicht auf dem Foto unscharf, verdeckt oder schlecht ausgeleuchtet, kann die Identifizierung scheitern.
- Einsatzdokumentation des AnhängersBlitzeranhänger messen oft tagelang am selben Ort. Für jeden Einsatz müssen Aufbau, Ausrichtung und Funktionsprüfungen dokumentiert sein. Wurde der Anhänger zwischendurch bewegt oder neu ausgerichtet, ohne dass das festgehalten wurde, stellt sich die Frage, ob die Messung zum Tatzeitpunkt korrekt war.
- Beschilderung und GeschwindigkeitstrichterZu klären ist, ob das Tempolimit von 60 km/h zum Tatzeitpunkt tatsächlich galt und rechtzeitig angekündigt war. Wird das Tempo stufenweise reduziert (Geschwindigkeitstrichter), kommt es darauf an, wo genau das letzte Schild steht und wie weit die Messstelle davon entfernt ist. Bei Baustellen und geänderter Verkehrsführung ist das ein häufiger Streitpunkt.
- ToleranzabzugBei Messwerten bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, darüber drei Prozent des Messwerts. Ein falscher Abzug kann gerade an den Grenzen zu Punkten oder Fahrverbot entscheidend sein.
Dies ist nur eine Auswahl möglicher Mess- und Auswertungsfehler. Welche davon im konkreten Fall eine Rolle spielen, lässt sich erst nach Durchsicht der Messunterlagen sagen.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gilt: Auch bei einem standardisierten Messverfahren müssen Gerichte die Messung näher prüfen, wenn es konkrete Anhaltspunkte für Fehler gibt. Ein technisch fundierter Einspruch hat deshalb vor allem dann gute Chancen, wenn sich Messfehler oder ernsthafte Zweifel an der Fahrzeugzuordnung belegen lassen.
Besonderheiten dieser Messstelle
In Niedersachsen sehen die Richtlinien für die Überwachung des fließenden Verkehrs einen Mindestabstand von 150 m zum Tempo-Schild vor. Diese Abstände stehen in Verwaltungsvorschriften, nicht im Gesetz. Eine Unterschreitung macht die Messung deshalb nicht automatisch unwirksam, kann aber ein Ansatzpunkt sein, etwa beim Fahrverbot.
Zuständige Bußgeldstelle: Landkreis Osterode am Harz
Zuständig für die Messstelle auf der B247 bei Gieboldehausen im Bereich Abschnitt 50 ist der Landkreis Osterode am Harz, Abteilung Straßenverkehrsamt. Von dort kommen der Anhörungsbogen und später gegebenenfalls der Bußgeldbescheid.
Prüfen Sie im Schreiben zuerst, ob Strecke, Standort und Fahrtrichtung, Tatzeit und Messgerät stimmen. Messprotokoll, Eichschein und die übrigen Messunterlagen liegen bei der Bußgeldstelle. Einsehen lassen sie sich über eine Akteneinsicht, in der Regel durch eine Anwältin oder einen Anwalt.
Für den Anhörungsbogen gibt es keine Einspruchsfrist; Angaben zur Sache müssen Sie dort nicht machen. Gegen einen Bußgeldbescheid kann dagegen nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden.
Die Behörde bietet eine Online-Anhörung an. Portalzugang und Kontaktdaten finden Sie unter Online-Anhörung bei dem Landkreis Osterode am Harz.
Rechtsanwalt Andreas Junge: Bundesweite Verteidigung mit technischen Gutachten
Rechtsanwalt Andreas Junge ist Fachanwalt für Strafrecht und seit Jahren bundesweit im Verkehrsrecht tätig. Er arbeitet eng mit Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik zusammen, die Geschwindigkeits- und Rotlichtmessungen gezielt auf technische Fehler untersuchen.
Nach einer Messung auf der B247 bei Gieboldehausen fordert er die Verfahrensunterlagen vom Landkreis Osterode am Harz an, darunter Messprotokoll, Eichschein, Falldatei und gegebenenfalls die Lebensakte des Geräts. Er prüft die Beweislage und entwickelt eine Verteidigung, die auf den konkreten Vorwurf zugeschnitten ist, mit besonderem Blick auf die typischen Fehlerquellen beim PoliScan FM1.
Ein Gutachten eines TÜV-zertifizierten Sachverständigen kann festgestellte Mess- und Auswertungsfehler nachvollziehbar belegen. Diese Erkenntnisse nutzt Rechtsanwalt Junge für fundierte Einwendungen gegenüber der Bußgeldstelle und, wenn nötig, vor Gericht. Ziel ist die Einstellung des Verfahrens, ein Freispruch oder zumindest mildere Rechtsfolgen. Gerade wenn Punkte oder ein Fahrverbot drohen, lohnt es sich, frühzeitig einen erfahrenen Verteidiger einzuschalten.
Rechtsschutzversicherung: Wer die Kosten übernimmt
Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt diese bei vollständiger Deckungszusage die gedeckten Kosten der Verteidigung, einschließlich Gerichts- und Gutachterkosten.
Die Kanzlei klärt die Kostenübernahme mit Ihrer Versicherung, auch für ein Sachverständigengutachten, bevor dieses beauftragt wird. Eine mögliche Geldbuße ist davon nicht umfasst.
So erreichen Sie Rechtsanwalt Andreas Junge
Am schnellsten laden Sie Ihr Schreiben im kostenlosen Blitzer-Check hoch. Alternativ senden Sie Ihren Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid per E-Mail an junge@jhb.legal. Geben Sie dabei möglichst das Aktenzeichen, den Messort B247 bei Gieboldehausen im Bereich Abschnitt 50 in Fahrtrichtung Gieboldehausen und das Zustellungsdatum an.
Telefonisch erreichen Sie die Kanzlei unter 030 39839032, bei dringenden Fragen auch außerhalb der Bürozeiten mobil unter 0179 2346907.
Wichtig: Gegen einen Bußgeldbescheid muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Eine bloße Kontaktanfrage wahrt diese Frist nicht. Lassen Sie den Bescheid deshalb frühzeitig prüfen und stimmen Sie die fristgerechte Einlegung des Einspruchs ab.
Messung kostenlos prüfen lassen
Sie haben Post vom Landkreis Osterode am Harz zu einer Messung auf der B247 bei Gieboldehausen? Laden Sie das Schreiben im kostenlosen Blitzer-Check hoch und erhalten Sie eine erste Einschätzung.
Einspruch prüfenHäufige Fragen zur Messstelle auf der B247 bei Gieboldehausen
Was kostet ein Blitzer auf der B247 bei Gieboldehausen?
Bei Tempo 60 zählt die Geschwindigkeit nach Toleranzabzug. Bis 80 km/h bleibt es bei höchstens 60 €. Ab 81 km/h kostet es 100 € und einen Punkt in Flensburg, ab 101 km/h 320 €, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. Alle Stufen finden Sie im Bußgeldkatalog außerorts.
Ab welcher Geschwindigkeit droht hier ein Fahrverbot?
Ab 101 km/h nach Toleranzabzug ist ein Monat Fahrverbot vorgesehen. Für Wiederholungstäter gilt: Wer innerhalb eines Jahres nach einem rechtskräftigen Bußgeldbescheid erneut 26 km/h oder mehr zu schnell ist, bekommt schon ab 86 km/h einen Monat Fahrverbot.
Wie viel Toleranz wird beim PoliScan FM1 abgezogen?
Bis 100 km/h Messwert werden 3 km/h abgezogen, darüber 3 %, jeweils zu Ihren Gunsten aufgerundet. Zeigt das Gerät hier zum Beispiel 90 km/h, werden 3 km/h abgezogen; vorgeworfen werden dann 87 km/h. Mehr dazu unter Toleranzabzug.
Wer verschickt den Anhörungsbogen für diesen Blitzer?
Der Landkreis Osterode am Harz. Von dort kommen der Anhörungsbogen und später gegebenenfalls der Bußgeldbescheid. Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen. Die Behörde bietet eine Online-Anhörung an.
Wer trägt die Kosten, wenn ich mich gegen die Messung wehre?
Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt diese bei Deckungszusage die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachten. Die Kanzlei klärt die Kostenübernahme vorab mit der Versicherung. Eine mögliche Geldbuße ist davon nicht umfasst.
Kann ich die Messung mit dem PoliScan FM1 prüfen lassen?
Ja. Geprüft werden unter anderem Eichung, Messprotokoll und ob der Messwert eindeutig Ihrem Fahrzeug zugeordnet wurde. Wie das Gerät misst, erklären wir auf der Seite zum PoliScan FM1. Im kostenlosen Blitzer-Check laden Sie Ihr Schreiben hoch und erhalten eine erste Einschätzung.
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