Hier finden Sie eine umfassende Liste der stationären Ampelblitzer in Deutschland. Die Übersicht ist nach Bundesländern und anschließend alphabetisch nach Städten sortiert. Wählen Sie einen Standort, um Details zur Kreuzung und den Bußgeldern zu erfahren.
Ein Verstoß gegen das Rotlicht gehört zu den schwerwiegenderen Verstößen im Straßenverkehr. Dabei wird juristisch strikt zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Verstoß unterschieden. Wer eine rote Ampel überfahren hat, die bereits länger als eine Sekunde Rot zeigte, muss mit einem Regelsatz von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Unterhalb der Sekunden-Grenze droht nur ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 90 Euro, sofern keine Gefährdung oder Sachbeschädigung vorlag.
Technisch basieren moderne Anlagen häufig auf Induktionsschleifen oder Laserblitzern. Ein weit verbreitetes System in der modernen Verkehrsüberwachung ist der PoliScan FM1, der sowohl Geschwindigkeits- als auch Rotlichtverstöße gleichzeitig erfassen kann. Trotz der hohen Präzision dieser Geräte sind Messfehler – etwa durch Fehlzuordnungen bei mehreren Fahrzeugen oder mangelhafte Eichprotokolle – in der Praxis keine Seltenheit.
Sollten Sie einen Anhörungsbogen erhalten haben, empfiehlt es sich, den Vorwurf nicht ungeprüft zu akzeptieren. Besonders bei drohenden Fahrverboten ist die Überprüfung der Messdaten durch einen Experten ratsam. Über unseren kostenlosen Service können Betroffene ihren Einspruch prüfen lassen. Rechtsanwalt Andreas Junge auditiert die hier bereitgestellten Informationen regelmäßig, um sicherzustellen, dass Sie auf Basis der aktuellen Rechtsprechung 2026 beraten werden.
Die Übersicht der Standorte der Abstandsmessungen wurde durch unsere Redaktion in Zusammenarbeit mit unserem Blitzer-Experten Andreas Junge (Rechtsanwalt für Verkehrsrecht) verifiziert.
Welche Strafen drohen, nachdem Sie geblitzt wurden? Hier finden Sie die aktuellen Regelsätze aus dem aktuellen Bußgeldkatalog.