Messgerät vom Typ Traffipax Speedophot
Traffipax SpeedophotSymbolbild

Blitzer auf der B7 in Menden in Brockhausen Höhe Gaststätte – Richtung Wickede

Tempolimit
70 km/h außerorts
Messgerät
Traffipax Speedophot Fester Blitzer
Richtung
Wickede in Brockhausen Höhe Gaststätte
Traffipax SpeedophotSymbolbild

Ein Anhörungsbogen nach einer Messung auf der B7 bei Menden? Dann drohen Bußgeld, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot. Hier überwacht eine fest installierte Blitzeranlage in Brockhausen Höhe Gaststätte in Fahrtrichtung Wickede die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h außerorts. Zum Einsatz kommt die Traffiphot-Messanlage. Zuständig für das Bußgeldverfahren ist der Hochsauerlandkreis.

Bußgeld und Punkte bei Tempo 70 auf der B7

Bußgeld (ohne Gebühren), Punkte und Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts
Zu schnell Bußgeld PunkteP FahrverbotFV
1–10 km/h 20 € - -
11–15 km/h 40 € - -
16–20 km/h 60 € - -
21–25 km/h 100 € 1 -
26–30 km/h 150 € 1 1 Monat*1 M.*
31–40 km/h 200 € 1 1 Monat*1 M.*
41–50 km/h 320 € 2 1 Monat1 M.
51–60 km/h 480 € 2 1 Monat1 M.
61–70 km/h 600 € 2 2 Monate2 M.
über 70 km/h 700 € 2 3 Monate3 M.

Punkte*WiederholungstäterFahrverbot

Außerorts droht ein Fahrverbot ab 41 km/h zu viel, bei Wiederholung schon ab 26 km/h. Umso wichtiger ist, dass Messung, Beschilderung und Fahrzeugzuordnung einer genauen Prüfung standhalten. Wer an dieser Messstelle einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten hat, sollte die Messung deshalb fachkundig überprüfen lassen.

So funktioniert die Traffiphot-Messanlage

Das Messgerät Traffiphot-Messanlage misst nach dem Weg-Zeit-Prinzip. In der Fahrbahn liegen mehrere Sensoren (Piezo- bzw. Koaxialkabel) in festem Abstand. Überfährt ein Reifen die Sensoren, erzeugen sie ein elektrisches Signal. Aus dem bekannten Abstand und der gemessenen Zeit zwischen den Signalen errechnet das Gerät die Geschwindigkeit.

Damit die Messung stimmt, müssen die Sensoren exakt im vorgeschriebenen Abstand liegen und fest mit dem Fahrbahnbelag verbunden sein. Mehrere Sensoren ermöglichen zusätzlich eine Kontrollmessung.

Diese Messfehler bei der Traffiphot-Messanlage können einen Einspruch erfolgreich machen

  1. Zustand von Sensoren und FahrbahnRisse im Asphalt, abgefahrene Fahrbahndecken oder gelockerte Sensoren können die Signale verfälschen. Ob der Belag auf der B7 bei Menden zum Messzeitpunkt in Ordnung war, lässt sich über Wartungs- und Prüfunterlagen nachvollziehen.
  2. Spurwechsel im SensorbereichWechselt ein Fahrzeug im Bereich der Sensoren die Spur oder überfährt sie schräg, kann die Weg-Zeit-Messung ungenau werden. Auf dem Messfoto lässt sich oft erkennen, wie das Fahrzeug die Sensoren überquert hat.
  3. Kontrollmessung und EichungDie Abweichung zwischen Haupt- und Kontrollmessung darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Außerdem muss die Eichung der gesamten Anlage einschließlich der Sensoren gültig gewesen sein.
  4. FahreridentifizierungAuch wenn die Messung stimmt: Die Behörde muss nachweisen, wer gefahren ist. Ist das Gesicht auf dem Foto unscharf, verdeckt oder schlecht ausgeleuchtet, kann die Identifizierung scheitern.
  5. Gerätehistorie der festen AnlageFeste Anlagen laufen oft über Jahre. Reparaturen, Austausch von Bauteilen oder Software-Updates müssen dokumentiert sein und dürfen nicht ohne erneute Eichung erfolgt sein. Die sogenannte Lebensakte des Geräts gibt darüber Auskunft.
  6. Beschilderung und GeschwindigkeitstrichterZu klären ist, ob das Tempolimit von 70 km/h zum Tatzeitpunkt tatsächlich galt und rechtzeitig angekündigt war. Wird das Tempo stufenweise reduziert (Geschwindigkeitstrichter), kommt es darauf an, wo genau das letzte Schild steht und wie weit die Messstelle davon entfernt ist. Bei Baustellen und geänderter Verkehrsführung ist das ein häufiger Streitpunkt.
  7. ToleranzabzugBei Messwerten bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, darüber drei Prozent des Messwerts. Ein falscher Abzug kann gerade an den Grenzen zu Punkten oder Fahrverbot entscheidend sein.

Dies ist nur eine Auswahl möglicher Mess- und Auswertungsfehler. Welche davon im konkreten Fall eine Rolle spielen, lässt sich erst nach Durchsicht der Messunterlagen sagen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gilt: Auch bei einem standardisierten Messverfahren müssen Gerichte die Messung näher prüfen, wenn es konkrete Anhaltspunkte für Fehler gibt. Ein technisch fundierter Einspruch hat deshalb vor allem dann gute Chancen, wenn sich Messfehler oder ernsthafte Zweifel an der Fahrzeugzuordnung belegen lassen.

Besonderheiten dieser Messstelle

Zum StandortFester Geschwindigkeitsblitzer auf der B7 in 58708 Menden in Brockhausen Höhe Gaststätte, Fahrtrichtung Wickede. Geschwindigkeitsmessung mit Traffipax Speedophot.

Zuständige Bußgeldstelle: Hochsauerlandkreis

Zuständig für die Messstelle auf der B7 bei Menden in Brockhausen Höhe Gaststätte ist der Hochsauerlandkreis, Abteilung Verkehrsordnungswidrigkeiten. Von dort kommen der Anhörungsbogen und später gegebenenfalls der Bußgeldbescheid.

Prüfen Sie im Schreiben zuerst, ob Strecke, Standort und Fahrtrichtung, Tatzeit und Messgerät stimmen. Messprotokoll, Eichschein und die übrigen Messunterlagen liegen bei der Bußgeldstelle. Einsehen lassen sie sich über eine Akteneinsicht, in der Regel durch eine Anwältin oder einen Anwalt.

Für den Anhörungsbogen gibt es keine Einspruchsfrist; Angaben zur Sache müssen Sie dort nicht machen. Gegen einen Bußgeldbescheid kann dagegen nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden.

Die Behörde bietet eine Online-Anhörung an. Portalzugang und Kontaktdaten finden Sie unter Online-Anhörung bei dem Hochsauerlandkreis.

Rechtsanwalt Andreas Junge: Bundesweite Verteidigung mit technischen Gutachten

Rechtsanwalt Andreas Junge ist Fachanwalt für Strafrecht und seit Jahren bundesweit im Verkehrsrecht tätig. Er arbeitet eng mit Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik zusammen, die Geschwindigkeits- und Rotlichtmessungen gezielt auf technische Fehler untersuchen.

Nach einer Messung auf der B7 bei Menden fordert er die Verfahrensunterlagen vom Hochsauerlandkreis an, darunter Messprotokoll, Eichschein, Falldatei und gegebenenfalls die Lebensakte des Geräts. Er prüft die Beweislage und entwickelt eine Verteidigung, die auf den konkreten Vorwurf zugeschnitten ist, mit besonderem Blick auf die typischen Fehlerquellen bei der Traffiphot-Messanlage.

Ein Gutachten eines TÜV-zertifizierten Sachverständigen kann festgestellte Mess- und Auswertungsfehler nachvollziehbar belegen. Diese Erkenntnisse nutzt Rechtsanwalt Junge für fundierte Einwendungen gegenüber der Bußgeldstelle und, wenn nötig, vor Gericht. Ziel ist die Einstellung des Verfahrens, ein Freispruch oder zumindest mildere Rechtsfolgen. Gerade wenn Punkte oder ein Fahrverbot drohen, lohnt es sich, frühzeitig einen erfahrenen Verteidiger einzuschalten.

Rechtsschutzversicherung: Wer die Kosten übernimmt

Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt diese bei vollständiger Deckungszusage die gedeckten Kosten der Verteidigung, einschließlich Gerichts- und Gutachterkosten.

Die Kanzlei klärt die Kostenübernahme mit Ihrer Versicherung, auch für ein Sachverständigengutachten, bevor dieses beauftragt wird. Eine mögliche Geldbuße ist davon nicht umfasst.

So erreichen Sie Rechtsanwalt Andreas Junge

Am schnellsten laden Sie Ihr Schreiben im kostenlosen Blitzer-Check hoch. Alternativ senden Sie Ihren Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid per E-Mail an junge@jhb.legal. Geben Sie dabei möglichst das Aktenzeichen, den Messort B7 bei Menden in Brockhausen Höhe Gaststätte in Fahrtrichtung Wickede und das Zustellungsdatum an.

Telefonisch erreichen Sie die Kanzlei unter 030 39839032, bei dringenden Fragen auch außerhalb der Bürozeiten mobil unter 0179 2346907.

Wichtig: Gegen einen Bußgeldbescheid muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Eine bloße Kontaktanfrage wahrt diese Frist nicht. Lassen Sie den Bescheid deshalb frühzeitig prüfen und stimmen Sie die fristgerechte Einlegung des Einspruchs ab.

Häufige Fragen zur Messstelle auf der B7 bei Menden

Was kostet ein Blitzer auf der B7 bei Menden?

Bei Tempo 70 zählt die Geschwindigkeit nach Toleranzabzug. Bis 90 km/h bleibt es bei höchstens 60 €. Ab 91 km/h kostet es 100 € und einen Punkt in Flensburg, ab 111 km/h 320 €, zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. Alle Stufen finden Sie im Bußgeldkatalog außerorts.

Ab welcher Geschwindigkeit droht hier ein Fahrverbot?

Ab 111 km/h nach Toleranzabzug ist ein Monat Fahrverbot vorgesehen. Für Wiederholungstäter gilt: Wer innerhalb eines Jahres nach einem rechtskräftigen Bußgeldbescheid erneut 26 km/h oder mehr zu schnell ist, bekommt schon ab 96 km/h einen Monat Fahrverbot.

Wie viel Toleranz wird bei der Traffiphot-Messanlage abgezogen?

Bis 100 km/h Messwert werden 3 km/h abgezogen, darüber 3 %, jeweils zu Ihren Gunsten aufgerundet. Zeigt das Gerät hier zum Beispiel 100 km/h, werden 3 km/h abgezogen; vorgeworfen werden dann 97 km/h. Mehr dazu unter Toleranzabzug.

Wer verschickt den Anhörungsbogen für diesen Blitzer?

Der Hochsauerlandkreis. Von dort kommen der Anhörungsbogen und später gegebenenfalls der Bußgeldbescheid. Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen. Die Behörde bietet eine Online-Anhörung an.

Wer trägt die Kosten, wenn ich mich gegen die Messung wehre?

Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt diese bei Deckungszusage die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachten. Die Kanzlei klärt die Kostenübernahme vorab mit der Versicherung. Eine mögliche Geldbuße ist davon nicht umfasst.

Kann ich die Messung mit der Traffiphot-Messanlage prüfen lassen?

Ja. Geprüft werden unter anderem Eichung, Messprotokoll und ob der Messwert eindeutig Ihrem Fahrzeug zugeordnet wurde. Im kostenlosen Blitzer-Check laden Sie Ihr Schreiben hoch und erhalten eine erste Einschätzung.

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