§ 3 StVO: Geschwindigkeitsregeln und die Basis für Bußgelder

Was besagt die Straßenverkehrsordnung zur Geschwindigkeit und warum ist die Einhaltung so wichtig?

Veröffentlicht am: 01.12.2025, 10:21 Uhr

§ 3 StVO: Die Grundlage aller Geschwindigkeitsverstöße

Der Paragraph 3 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist das Fundament fast aller Geschwindigkeitsüberschreitungen und Abstandsverstöße. Er regelt, wie schnell Fahrzeuge fahren dürfen und wie sich Fahrer bei Geschwindigkeitsänderungen verhalten müssen.

Die zentralen Regeln sind:

  • Innerorts: Unabhängig vom Fahrzeugtyp gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
  • Außerorts: Hier gelten je nach Fahrzeugart (Pkw, Lkw, Gespanne) und Bauart der Straße (einspurig, zweispurig) differenzierte Limits. Pkw ohne Anhänger dürfen meist 100 km/h fahren.
  • Die Grundregel: Die Geschwindigkeit muss stets an die Fahrbahn-, Sicht-, Wetter- und Verkehrsverhältnisse angepasst sein. Ein Verstoß gegen diese Grundregel kann auch ohne Überschreitung eines Limits zu einem Bußgeld führen.

Die Einhaltung ist zwingend: Wer gegen § 3 StVO verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit (§ 24 StVG). Die Strafen sind im Bußgeldkatalog geregelt und reichen von Verwarnungsgeldern über hohe Bußgelder bis hin zu Punkten und Fahrverboten.


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Rechtsanwalt für Verkehrsrecht: Andreas Junge

Der Glossarbeitrag "§ 3 StVO: Geschwindigkeitsregeln und die Basis für Bußgelder" wurde von unserer Fachredaktion in enger Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Andreas Junge erstellt.









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