Blitzermarathon 2026: Der Hotspot-Tag fällt auf den 15. April
Während die meisten Bundesländer auf eine Kontrollwoche setzen, wird in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 15. April nochmal verstärkt geblitzt.
Sicherheit im Straßenverkehr steht im Frühjahr 2026 wieder ganz oben auf der Agenda der Polizeibehörden: Autofahrer müssen sich im April auf eine massive Ausweitung der Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Im Rahmen der europaweit koordinierten „Speedweek“ wird der Blitzermarathon 2026 durchgeführt, um das Bewusstsein für Tempolimits zu schärfen und die Unfallzahlen nachhaltig zu senken.
- Aktionszeitraum: Die erste Speedweek des Jahres findet vom 13. bis zum 19. April 2026 statt.
- Höhepunkt: Der eigentliche Blitzermarathon mit der höchsten Kontrolldichte ist für Mittwoch, den 15. April 2026, angesetzt.
- Einsatzorte: Die Messstellen befinden sich vorrangig an unfallträchtigen Strecken sowie in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kitas, Altenheimen und Baustellen.
Achtung: Osterferien-Reiseverkehr
Da die Aktionswoche im April 2026 mitten in die Osterferien fällt, ist auf den Autobahnen und Hauptreiserouten mit einem besonders hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Polizei wird hier verstärkt präsent sein.
Teilnahme der Bundesländer im Überblick
Die Beteiligung der einzelnen Bundesländer variiert auch in diesem Jahr. Während einige Regionen die gesamte Speedweek für intensive Kontrollen nutzen, konzentrieren sich andere Länder gezielt auf den Hauptaktionstag am 15. April.
| Bundesland | Aktionszeitraum | Strategie |
|---|---|---|
| NRW, Hessen, SN | 13. bis 19. April 2026 | Vollständige Speedweek ohne speziellen Höhepunkttag |
| Bayern, BW, RP | Fokus auf 15. April | Massive Kontrollen am Haupttag (Blitzermarathon) |
| Berlin, Hamburg, HB | Ganze Woche | Schwerpunkt auf geschützte Gruppen und Stadtverkehr |
| Niedersachsen, SH | Flexible Kontrollen | Variable Messstellen über die gesamte Woche verteilt |
Hintergründe und Ziele der Speedweek
Die europaweite Koordinierung erfolgt durch das Verkehrsnetzwerk ROADPOL. Ziel der Aktion ist nicht die bloße Generierung von Bußgeldern, sondern die Prävention. Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Unfälle mit schweren Personenschäden.
- Prävention: Viele Messstellen werden vorab bekannt gegeben, um einen Lerneffekt bei den Autofahrern zu erzielen.
- ROADPOL-Netzwerk: Die Kontrollen finden zeitgleich in vielen europäischen Nachbarländern statt, was besonders Auslandspendler betrifft.
- Ausblick: Für das Jahr 2026 ist bereits eine weitere Speedweek im Zeitraum vom 3. bis 9. August geplant.
- Sanktionen: Wer ertappt wird, muss mit den Regelsätzen des Bußgeldkatalogs rechnen – bei Vorsatz können sich die Bußgelder verdoppeln.
Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, gerade in der Aktionswoche besonders aufmerksam zu sein und den Fuß vom Gas zu nehmen. Wer sich an die Tempolimits hält, schützt nicht nur seinen Geldbeutel vor Bußgeldern und Punkten, sondern trägt maßgeblich zur Sicherheit aller bei – besonders in der reiseintensiven Osterzeit.