§ 3 StVO: Geschwindigkeitsregeln und die Basis für Bußgelder
Was besagt die Straßenverkehrsordnung zur Geschwindigkeit und warum ist die Einhaltung so wichtig?
Drohen Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot?
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Zum Blitzer-Check§ 3 StVO: Die Grundlage aller Geschwindigkeitsverstöße
Der Paragraph 3 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist das Fundament fast aller Geschwindigkeitsüberschreitungen und Abstandsverstöße. Er regelt, wie schnell Fahrzeuge fahren dürfen und wie sich Fahrer bei Geschwindigkeitsänderungen verhalten müssen.
Die zentralen Regeln sind:
- Innerorts: Unabhängig vom Fahrzeugtyp gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
- Außerorts: Hier gelten je nach Fahrzeugart (Pkw, Lkw, Gespanne) und Bauart der Straße (einspurig, zweispurig) differenzierte Limits. Pkw ohne Anhänger dürfen meist 100 km/h fahren.
- Die Grundregel: Die Geschwindigkeit muss stets an die Fahrbahn-, Sicht-, Wetter- und Verkehrsverhältnisse angepasst sein. Ein Verstoß gegen diese Grundregel kann auch ohne Überschreitung eines Limits zu einem Bußgeld führen.
Die Einhaltung ist zwingend: Wer gegen § 3 StVO verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit (§ 24 StVG). Die Strafen sind im Bußgeldkatalog geregelt und reichen von Verwarnungsgeldern über hohe Bußgelder bis hin zu Punkten und Fahrverboten.
Wann ist die Geschwindigkeit nicht mehr angemessen?
Die Angemessenheit der Geschwindigkeit wird oft nachträglich beurteilt, zum Beispiel bei Unfällen. Aber auch bei zu geringem Abstand zum Vordermann (halber Tacho!) wird indirekt gegen § 3 StVO verstoßen, da die Geschwindigkeit zu hoch für den Sicherheitsabstand ist.
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Redaktion Blitzerkatalog.org
Dieser Beitrag wurde von unserer Fachredaktion in Zusammenarbeit mit unserem Rechtsexperten Andreas Junge erstellt. Wir prüfen die Inhalte regelmäßig auf Basis der aktuellen StVO-Novellen 2026, um Ihnen höchste Transparenz und Rechtssicherheit zu bieten.