Hier finden Sie die aktuellen Strafen aus dem Bußgeldkatalog für eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft.
Günstig davongekommen? Die Folgen für 12 km/h innerorts
Sie wurden innerorts mit 12 km/h über dem Tempolimit gemessen? Da Sie noch unter der 16-km/h-Grenze liegen, wertet die Behörde dies als geringfügige Ordnungswidrigkeit.
Wer mit 12 km/h zu viel geblitzt wird – beispielsweise bei einer Messung von 42 km/h in einer Tempo-30-Zone – muss laut Bußgeldkatalog 2026 bundesweit mit diesen Konsequenzen rechnen:
- Bußgeld: 50 €
- Punkte in Flensburg: keine Punkte
- Fahrverbot: kein Fahrverbot
Ein Verstoß von 12 km/h innerorts wird vom Gesetzgeber noch als „geringfügige Ordnungswidrigkeit“ eingestuft. Das bedeutet für Sie: Die Behörde erlässt kein förmliches Bußgeldverfahren, sondern bietet Ihnen ein Verwarnungsgeld von 50 € an.
Der Experten-Rat: Zahlen Sie diesen Betrag unbedingt innerhalb der meist 7-tägigen Frist. Sobald die Frist verstreicht, wird aus der Verwarnung ein Bußgeldbescheid, der automatisch zusätzliche Gebühren von 28.5 € nach sich zieht – der Betrag würde sich also fast verdoppeln, ohne dass sich am Verstoß etwas ändert.
BG. = Bußgeld, P = Punkte, FV = Fahrverbot
* Bitte beachten Sie: Die Gebühren eines Bußgeldbescheides betragen 25 € bzw. max. 5% des Bußgeldbetrages. Dazu kommen noch Auslagen in Höhe von 3,50 € für den Postversand. Diese werden beim Aktivieren der Checkbox mit berücksichtigt.
** Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn innerhalb eines Jahres zweimal die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als 26 km/h überschritten wird.
Probezeit: Liegt ein A-Verstoß vor?
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 12 km/h innerhalb einer geschlossenen hat während der Probezeit folgende Konsequenzen:
- Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 12 km/h in der Probezeit wird nicht als A- oder B-Verstoß gewertet.
- Es drohen Ihnen lediglich ein Verwarn- oder Bußgeld, aber keine Maßnahmen wie eine Probezeitverlängerung oder die Anordnung eines Aufbauseminars.
- Beachten Sie jedoch, dass auch diese "kleineren" Verstöße im Wiederholungsfall zu erhöhten Bußgeldern oder weiteren Maßnahmen führen können, wenn sie sich häufen.
Während der Probezeit innerorts 12 km/h zu schnell gefahren?
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Wie hoch ist der Toleranzabzug innerorts?
Jede Geschwindigkeitsmessung in Deutschland unterliegt einem sogenannten Toleranzabzug. Dieser wird vorgenommen, um minimale Ungenauigkeiten des Messgeräts auszugleichen. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h beträgt der Abzug pauschal 3 km/h. Bei über 100 km/h sind es 3% der gemessenen Geschwindigkeit. Ein Beispiel für die Berechnung, wenn Sie mit 12 km/h zu schnell in einer Tempo 50-Zone geblitzt wurden:
- Der Blitzer erfasste Sie ursprünglich mit 65 km/h.
- Davon wurden 3 km/h abgezogen.
- Die gemessene Geschwindigkeit nach Toleranzabzug beträgt: 62 km/h
Toleranzabzug korrekt berechnet?
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Diese Messfehler können auftreten
Ihnen wird eine Überschreitung des Tempolimits von 12 km/h innerorts vorgeworfen? In Deutschland sind Bußgeldbescheide fehleranfälliger, als viele denken: Studien zeigen, dass in einem signifikanten Prozentsatz Fehler zu finden sind.
Um herauszufinden, ob Ihr Bußgeldbescheid wegen der vorgeworfenen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h fehlerhaft ist, sollten Sie folgende Punkte prüfen:
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Falsche Aufstellung des Messgeräts: Ein Messgerät ist kein "Plug-and-Play"-Blitzer. Die präzise Ausrichtung nach Herstellerangaben ist zwingend erforderlich. Schon ein geringfügig falscher Winkel zur Fahrbahn kann die Messergebnisse verfälschen – und so Ihre vorgeworfene Überschreitung von 12 km/h innerorts, zum Beispiel 62 km/h in der 50er-Zone infrage stellen.
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Einsatz außerhalb der Zulassung: Jeder Blitzertyp, wie z.B. eine Lasermessung mit Poliscan Speed, hat spezifische Einsatzgrenzen. Wurde Ihr stationärer oder mobiler Blitzer nicht exakt geeicht, könnte eine von Messung von 62 km/h in einer Tempo 50-Zone anfechtbar sein.
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Menschliches Versagen und Dokumentation: Fehler bei der Wartung, der Ausrichtung oder sogar bei der Dokumentation der Rohmessdaten können dazu führen, dass der Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 42 km/h in der Tempo-30-Zone auf wackeligen Beinen steht.
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Keine oder abgelaufene Eichung: Blitzer müssen regelmäßig kalibriert und geeicht werden, um präzise zu bleiben. Ist die Eichung abgelaufen oder fehlt sie komplett, sind die Messdaten nicht verwertbar. Das gilt natürlich auch für die Messung, die Ihnen 12 km/h zu viel vorwirft.
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Messfehler können dazu führen, dass Ihr Bußgeldbescheid wegen der Überschreitung um 12 km/h wie bei 62 km/h in einer Tempo-50-Zone – durch einen Einspruch eingestellt oder die Strafe zumindest reduziert werden kann.
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Wann lohnt sich ein Einspruch?
Haben Sie ein Schreiben der Bußgeldstelle aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 12 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften erhalten und sind unsicher, ob die Messung korrekt war und ein Einspruch in Ihrem Fall sinnvoll ist?
Nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Blitzer-Check!. Unsere Partneranwälte für Verkehrsrecht prüfen Ihre Messung von 12 km/h innerorts auf mögliche Fehler und zeigen Ihnen auf, welche Erfolgschancen ein Einspruch hätte. Oft lassen sich Bußgelder reduzieren oder sogar ganz vermeiden.
Post von der Bußgeldstelle?
Unser Blitzer-Experte prüft Ihren Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid von 12 km/h aufgrund einer 62 km/h in einer Tempo-50-Zone – auf Fehler und ermittelt Ihre Erfolgschancen für einen Einspruch.
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