Bußgeldrechner 2026: Jetzt Strafen in 1 Minute ausrechnen
Sie wurden geblitzt, haben eine rote Ampel übersehen oder sind zu dicht aufgefahren? Unser Bußgeldrechner hilft Ihnen, schnell und unkompliziert eine erste Einschätzung über mögliche Bußgelder, Punkte und Fahrverbote zu erhalten.
Mit dem Bußgeldkatalog 2026 wurden die Sanktionen für Verkehrsverstöße in Deutschland erneut bestätigt. Ob Sie geblitzt wurden, eine rote Ampel übersehen haben oder der Sicherheitsabstand zu gering war – unser interaktiver Bußgeldrechner liefert Ihnen in wenigen Sekunden eine erste Einschätzung zu Bußgeld, Punkten und Fahrverbot.
Bußgeldrechner 2026
Hinweis zur Berechnung
Dieser Rechner basiert auf den Regelsätzen des Bußgeldkatalogs 2026. Diese gelten für gewöhnliche Tatumstände unter Fahrlässigkeit. Die tatsächliche Strafe kann abweichen, wenn:
- Die Behörde Ihnen Vorsatz (absichtliches Handeln) vorwirft (Verdopplung des Bußgeldes möglich).
- Eine Gefährdung oder Sachbeschädigung vorlag.
- Sie Voreintragungen (Punkte) in Flensburg haben.
- Es sich um einen Verstoß in der Probezeit handelt.
Was bietet der Bußgeldkatalog 2026?
Unser Bußgeldrechner basiert auf den aktuellen Strafen aus dem Bußgeldkatalog 2026. Er deckt die am häufigsten sanktionierten Verstöße ab:
- Geschwindigkeit: Differenzierte Sanktionen für PKW und LKW innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften.
- Rotlicht: Präzise Unterscheidung zwischen einfachem und qualifiziertem Rotlichtverstoß.
- Abstand: Berechnung basierend auf km/h und den Zehntel-Werten des halben Tachowerts.
- Handy: Sanktionen für die Nutzung elektronischer Geräte laut Bußgeldkatalog Handy.
Die wichtigsten Verstöße 2026 im Überblick
1. Geschwindigkeitsüberschreitung
Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung wird streng nach dem Ort des Vergehens unterschieden. Innerorts sind die Bußgelder aufgrund der höheren Gefährdung von Fußgängern deutlich strenger. Ein Fahrverbot droht innerorts bereits ab 26 km/h Überschreitung (bei Wiederholung innerhalb eines Jahres).
2. Abstandsverstoß auf der Autobahn
Ein Abstandsverstoß wird besonders bei Geschwindigkeiten über 100 km/h massiv geahndet. Gemessen wird hier in Bruchteilen des halben Tachowerts. Wer beispielsweise bei 120 km/h weniger als 3/10 des halben Tachowerts (also weniger als 18 Meter) Abstand hält, muss mit einem Monat Fahrverbot rechnen.
Tipp: Toleranzabzug prüfen
Bevor Sie Ihr Ergebnis mit dem Tacho-Wert vergleichen, denken Sie an den Abzug: In der Regel werden 3 km/h (bis 100 km/h) bzw. 3 % (über 100 km/h) von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen. Erst dieser Netto-Wert ist die Basis für das Bußgeld.
3. Rotlicht- und Handyverstöße
Ein qualifizierter Rotlichtverstoß (Ampel bereits länger als 1 Sekunde rot) führt unweigerlich zu 2 Punkten und einem Fahrverbot. Auch die Ablenkung durch das Smartphone wird 2026 streng verfolgt: Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt mindestens 100 Euro und erhält einen Punkt.
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Wussten Sie, dass viele Bußgeldbescheide aufgrund von Messfehlern oder Formfehlern anfechtbar sind? Bevor Sie bezahlen oder Ihren Führerschein abgeben, lassen Sie Ihren Fall unverbindlich prüfen.
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