63 km/h innerorts zu schnell gefahren: Aktuelle Bußgelder 2026

Hier finden Sie die aktuellen Strafen aus dem Bußgeldkatalog für eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 63 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft.

Akt. am: 21.02.2026, 15:54
Ein Auto wird von einem mobilen Blitzer innerorts geblitzt.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h innerorts kann teuer werden.

Aktuelle Strafen 2026

Sie wurden innerorts mit 63 km/h über dem gültigen Tempolimit geblitzt? Dann finden Sie hier die detaillierte Übersicht der möglichen Konsequenzen für PKW und Motorräder. Die genauen Strafen sind im Bußgeldkatalog 2026 festgelegt und richten sich nach der Höhe der Überschreitung.

Wenn Sie innerorts 63 km/h zu schnell gefahren sind, beispielsweise 93 km/h in einer Tempo-30-Zone, müssen Sie laut Bußgeldkatalog 2026 mit folgenden Konsequenzen rechnen:

  • Bußgeld: 700 €
  • Punkte in Flensburg: 2 Punkte
  • Fahrverbot: 3 Monate

Ab einer Überschreitung von 63 km/h innerorts handelt es sich um einen sehr schwerwiegenden Verstoß, der mit hohen Bußgeldern, zwei Punkten und einem mehrmonatigen Fahrverbot geahndet wird. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf Ihre Mobilität haben. Die Verwaltungsgebühr beträgt nun 5% des Bußgeldbetrages und eine Auslagenpauschale von 3,50 € (total 28,50 €). Nutzen Sie die Checkbox in der Bußgeldtabelle, um sich die Bußgelder mit und ohne Gebühr anzeigen zu lassen.

Km/h
Punkte Fahrverbot Einspruch
0 - 10 30 € - Nein eher nicht
11 - 15 50 € - Nein eher nicht
16 - 20 70 € 1 Nein Kostenlos prüfen
21 - 25 115 € 1 Nein Kostenlos prüfen
26 - 30 180 € 1 1 Monat** Kostenlos prüfen
31 - 40 260 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen
41 - 50 400 € 2 2 Monate Kostenlos prüfen
51 - 60 560 € 2 2 Monate Kostenlos prüfen
61 - 70 700 € 2 3 Monate Kostenlos prüfen
Über 70 800 € 2 3 Monate Kostenlos prüfen

* Bitte beachten Sie: Die Gebühren eines Bußgeldbescheides betragen 25 € bzw. max. 5% des Bußgeldbetrages. Dazu kommen noch Auslagen in Höhe von 3,50 € für den Postversand. Diese werden beim Aktivieren der Checkbox mit berücksichtigt.

** Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn innerhalb eines Jahres zweimal die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als 26 km/h überschritten wird.

km/h
P FV Einspruch
<10 30 € - Nein eher nicht
11-15 50 € - Nein eher nicht
16-20 70 € 1 Nein eher nicht
21-25 115 € 1 Nein Jetzt prüfen
26-30 180 € 1 1M** Jetzt prüfen
31-40 260 € 2 1M Jetzt prüfen
41-50 400 € 2 2M Jetzt prüfen
51-60 560 € 2 2M Jetzt prüfen
61-70 700 € 2 3M Jetzt prüfen
>70 800 € 2 3M Jetzt prüfen

BG. = Bußgeld, P = Punkte, FV = Fahrverbot

* Bitte beachten Sie: Die Gebühren eines Bußgeldbescheides betragen 25 € bzw. max. 5% des Bußgeldbetrages. Dazu kommen noch Auslagen in Höhe von 3,50 € für den Postversand. Diese werden beim Aktivieren der Checkbox mit berücksichtigt.

** Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn innerhalb eines Jahres zweimal die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als 26 km/h überschritten wird.

Punkte in Flensburg: Das müssen Sie wissen

Ihnen wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h vorgeworfen und fragen sich, ob ein oder mehrere Punkte in Flensburg eingetragen werden?

Eine Überschreitung von 63 km/h, zum Beispiel bei 113 km/h in der Tempo-50-Zone hat ernstere Konsequenzen: Sie erhalten dafür zwei Punkte in Flensburg. Diese Punkte bleiben sogar für 5 Jahre in Ihrem Fahreignungsregister.

Zwei Punkte: Ein klares Warnsignal!

Zwei Punkte sind besonders kritisch und bringen Sie der Grenze von acht Punkten, die zum Entzug der Fahrerlaubnis führen, deutlich näher. Wenn Sie bereits Punkte haben, könnte dies eine drastische Verschärfung Ihrer Situation bedeuten. Überprüfen Sie unbedingt Ihren Punktestand!

Ihr Punktestand im Fahreignungsregister

Sie wurden gerade mit 63 km/h zu schnell in einer Tempo 30 oder Tempo 50-Zone geblitzt und fragen sich, wie viele Punkte Sie bereits in Flensburg haben? Ihren aktuellen Punktestand können Sie direkt bei der KBA-Punkteauskunft erfragen.

Fahrverbot: Regeln für Erst- und Wiederholungstäter

Ihnen wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft vorgeworfen? Eine der härtesten Konsequenzen, die Sie nun erwarten könnte, ist ein Fahrverbot. Doch was genau bedeutet das für Ihre Mobilität und Ihren Alltag?

Mehrere Monate Fahrverbot: Gravierende Auswirkungen!

Eine so massive Überschreitung von 63 km/h in einer Tempo-30-Zone (z.B. mit 93 km/h in der Tempo-30-Zone) wird mit einem mehrmonatigen Fahrverbot geahndet, in Ihrem Fall sind es 3 Monate. Dies ist eine der schwerwiegendsten Konsequenzen, die Ihr Berufs- und Privatleben erheblich beeinflussen kann.

Auch hier gilt die Unterscheidung zwischen Erst- und Wiederholungstätern bezüglich der Frist zur Führerscheinabgabe. Ein Fahrverbot dieser Dauer kann weitreichende Konsequenzen haben, und in extremen Fällen kann bei weiteren schwerwiegenden Verstößen sogar die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen.

Probezeit: Liegt ein A-Verstoß vor?

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h innerhalb einer geschlossenen hat während der Probezeit folgende Konsequenzen:

  • Ihr erster A-Verstoß (z.B. Ihre Überschreitung um 63 km/h innerorts) hat eine Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre sowie die Anordnung eines Aufbauseminars für Fahranfänger (ASF) zur Folge.
  • Beim zweiten A-Verstoß erhalten Sie eine schriftliche Verwarnung, und Ihnen wird die freiwillige Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen.
  • Wer sich während der Probezeit einen dritten A-Verstoß leistet, muss mit der Entziehung der Fahrerlaubnis rechnen.

Wie hoch ist der Toleranzabzug innerorts?

Jede Geschwindigkeitsmessung in Deutschland unterliegt einem sogenannten Toleranzabzug. Dieser wird vorgenommen, um minimale Ungenauigkeiten des Messgeräts auszugleichen. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h beträgt der Abzug pauschal 3 km/h. Bei über 100 km/h sind es 3% der gemessenen Geschwindigkeit. Ein Beispiel für die Berechnung, wenn Sie mit 63 km/h zu schnell in einer Tempo 50-Zone geblitzt wurden:

  • Der Blitzer erfasste Sie ursprünglich mit 116 km/h.
  • Davon wurden 3 km/h abgezogen.
  • Die gemessene Geschwindigkeit nach Toleranzabzug beträgt: 113 km/h

Diese Messfehler können auftreten

Ihnen wird eine Überschreitung des Tempolimits von 63 km/h innerorts vorgeworfen? In Deutschland sind Bußgeldbescheide fehleranfälliger, als viele denken: Studien zeigen, dass in einem signifikanten Prozentsatz Fehler zu finden sind.

Um herauszufinden, ob Ihr Bußgeldbescheid wegen der vorgeworfenen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 63 km/h fehlerhaft ist, sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Falsche Aufstellung des Messgeräts: Ein Messgerät ist kein "Plug-and-Play"-Blitzer. Die präzise Ausrichtung nach Herstellerangaben ist zwingend erforderlich. Schon ein geringfügig falscher Winkel zur Fahrbahn kann die Messergebnisse verfälschen – und so Ihre vorgeworfene Überschreitung von 63 km/h innerorts, zum Beispiel 113 km/h in der 50er-Zone infrage stellen.
  • Einsatz außerhalb der Zulassung: Jeder Blitzertyp, wie z.B. eine Lasermessung mit Poliscan Speed, hat spezifische Einsatzgrenzen. Wurde Ihr stationärer oder mobiler Blitzer nicht exakt geeicht, könnte eine von Messung von 113 km/h in einer Tempo 50-Zone anfechtbar sein.
  • Menschliches Versagen und Dokumentation: Fehler bei der Wartung, der Ausrichtung oder sogar bei der Dokumentation der Rohmessdaten können dazu führen, dass der Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 93 km/h in der Tempo-30-Zone auf wackeligen Beinen steht.
  • Keine oder abgelaufene Eichung: Blitzer müssen regelmäßig kalibriert und geeicht werden, um präzise zu bleiben. Ist die Eichung abgelaufen oder fehlt sie komplett, sind die Messdaten nicht verwertbar. Das gilt natürlich auch für die Messung, die Ihnen 63 km/h zu viel vorwirft.

Wann lohnt sich ein Einspruch?

Haben Sie ein Schreiben der Bußgeldstelle aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 63 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften erhalten und sind unsicher, ob die Messung korrekt war und ein Einspruch in Ihrem Fall sinnvoll ist?

Nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Blitzer-Check!. Unsere Partneranwälte für Verkehrsrecht prüfen Ihre Messung von 63 km/h innerorts auf mögliche Fehler und zeigen Ihnen auf, welche Erfolgschancen ein Einspruch hätte. Oft lassen sich Bußgelder reduzieren oder sogar ganz vermeiden.


Bußgeldkatalog innerorts & außerorts

Wählen Sie Ihre exakte Geschwindigkeitsüberschreitung, um die Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) gemäß aktuellem Bußgeldkatalog 2026 zu prüfen.

Datenbasis: Aktuelle StVO-Novelle Zum Bußgeldkatalog 2026

Redaktion Blitzerkatalog.org

Dieser Beitrag wurde von unserer Fachredaktion in Zusammenarbeit mit unserem Rechtsexperten Andreas Junge erstellt. Wir prüfen die Inhalte regelmäßig auf Basis der aktuellen StVO-Novellen 2026, um Ihnen höchste Transparenz und Rechtssicherheit zu bieten.